Die Vereinsordnung soll im Interesse aller Mitglieder und Nichtmitglieder des Tennisclubs Blau-Weiß Calw (im Folgenden TC) einen angenehmen und harmonischen Aufenthalt auf der Clubanlage gewährleisten und zur Erhaltung der Anlage beitragen. Sie ist auf das gesamte Clubgelände (im Folgenden TC-Gelände) anzuwenden

Der Vorstand und Ausschuss ist für den Inhalt der Vereinsordnung zuständig. In Zweifelsfragen, die nicht durch die bestehende Vereinsordnung beantwortet werden, entscheidet der Ausschuss. Zu besonderen Anlässen (z.B. Saisoneröffnung und –abschluss, Turnieren) kann der Ausschuss Ausnahmen von der Vereinsordnung erlassen. Mitglieder haben über Anträge an den Ausschuss die Möglichkeit, Änderungs- und Erweiterungswünsche einzubringen.

Mitglieder sind an die Einhaltung der Vereinsordnung mit Beginn der Mitgliedschaft gebunden. Nichtmitglieder akzeptieren die Vereinsordnung mit Betreten des TC-Geländes. Das gilt insbesondere für Gäste von Mitgliedern.

Verstöße gegen die Vereinsordnung sind einem Ausschussmitglied zu melden. Bei Zuwiderhandlungen gegen diese Ordnung entscheidet der Ausschuss über Maßnahmen. Er hat das Recht, Verweise, Haus- und Platzverbote auszusprechen. Für Schäden am Gemeinschaftseigentum wird der Verursacher haftbar gemacht.

Mitglieder erhalten einen Schlüssel gegen 25 € Pfand, mit dem der Zugang zu allen Plätzen den Umkleiden sowie der Halle möglich ist. Das Mitglied ist verantwortlich für den Schlüssel. Bei Verlust haftet das Mitglied. Auch tritt Haftung des Mitglieds ein, wenn dem TC Schaden durch den Verlust oder durch eine unbefugte Weitergabe entsteht (z.B. erforderlicher Austausch der Schlösser). Der Ausschuss ist bei Zuwiderhandlungen eines Mitglieds berechtigt den Schlüssel einzufordern. Der Schlüssel darf ausnahmslos nicht an andere Personen weitergegeben werden, insbesondere nicht an Nichtmitglieder. Bei Austritt aus dem Verein ist der Schlüssel gegen Pfandrückgabe zurückzugeben. Der Clubhausschlüssel ist unter gleichen Bedingungen auszuleihen. Ihn erhalten diejenigen Mitglieder, die einen berechtigten Grund haben das Clubhaus zu öffnen

Das Verhalten auf dem TC-Gelände ist den Regeln des Umgangs miteinander angepasst. Gegenseitige Rücksichtsnahme, friedliches Miteinander und ein höflicher Umgangston sind oberstes Gebot. Allgemein ist vermeidbarer Lärm zu unterlassen.

Im gesamten Innenbereich des Clubhauses und in den Umkleideräumen ist das Rauchen verboten. Auf der Außenanlage ist darauf zu achten, dass Andere – insbesondere während des Essens – nicht belästigt werden.

• Das TC-Gelände einschließlich der Plätze ist Vereins- und damit Gemeinschaftseigentum. Alle auf dem TC-Gelände Anwesenden sind verpflichtet, vom Vereinseigentum ordnungsgemäßen und pfleglichen Gebrauch zu machen. Dies gilt besonders für folgende Fälle.

  • Gegenstände, die vom bestimmungsgemäßen Ort gebracht werden, sind wieder dorthin zurückzubringen. Insbesondere sind Sitzkissen, Leergut und Geschirr (Gläser, Teller, Besteck) wieder ins Clubhaus zu bringen.
  • 2. Das Betreten des inneren Clubhauses mit Tennisschuhen ist untersagt. Vor einem Betreten – das gilt auch für das Aufsuchen des Sanitärbereichs – sind die Tennisschuhe auszuziehen oder - falls vorhanden – mit den ausliegenden Überschuhen zu bedecken.
  • Der Umkleidebereich samt Duschen dient ausschließlich dem Wechseln der Kleider vor und nach einem Spiel sowie der Körperreinigung nach einem Spiel. Die Aufenthaltsdauer wird auf das erforderliche Maß beschränkt und nach einem Spiel werden im Umkleidebereich aufbewahrte Kleider zeitnah entfernt, damit im Laufe eines Tages alle Spieler die Möglichkeit einer Nutzung haben.
  • Eigenmächtige Veränderungen des Gemeinschaftseigentums sind untersagt. Insbesondere dürfen am Clubhaus nicht eigenmächtig Informationen zu eigenen Zwecken (z.B. Werbematerial) angebracht oder gar Gegenstände fixiert werden.
  • Das Clubhaus darf nur nach Antrag und ausdrücklicher Genehmigung durch den Ausschuss für private Zwecke benutzt werden. Näheres regeln die Richtlinien zur privaten Nutzung des Clubhauses.
  • . Das Mitglied, das als letztes das TC-Gelände verlässt, stellt sicher, dass im Clubhaus kein Licht mehr brennt, kein Wasser mehr läuft und schließt alle Türen sowie Fenster des Clubhauses.

Alle Anwesenden, insbesondere Mitglieder, sollen zum gepflegten Eindruck des TCGeländes beitragen. Das Clubhaus und die Terrasse sind stets ordentlich zu hinterlassen.

Ausnahmslos ist Sauberkeit das oberste Gebot in der Küche. Essensreste müssen sofort entsorgt werden und bleiben nicht offen stehen. Der anfallende Müll darf nur in dafür vorgesehene Behältnisse entsorgt werden. Schmutziges Geschirr wird in die Spülmaschine eingeräumt. Nach einem Spülvorgang wird die Maschine geleert und das Geschirr in die Schränke eingeräumt. Die Spülmaschine ist nach dem letzten Spülgang am Tag sauber zu machen.

Zur Vermeidung von Verstopfungen dürfen in die Toilette oder in Abflussbecken keine Küchenabfälle, Fette, Textilien oder dergleichen geworfen werden.

Es wird erwartet, dass der Wasserverbrauch im Sanitärbereich möglichst gering gehalten wird. Jeder Nutzer achtet darauf, dass nach Verlassen des Sanitärbereichs kein Wasser mehr läuft und kein Licht mehr brennt.

Hunde dürfen nicht frei auf dem TCC-Gelände herumlaufen. Sie sind ständig unter Aufsicht zu halten. Verunreinigungen sind vom Halter sofort zu entfernen. Im Clubhaus haben Tiere keinen Zutritt.

Das Clubhaus wird von wechselnden Bewirtschaftungsdiensten geleitet. In diesem Fall dürfen Getränke und Essen nur über den Bewirtschaftungsdienst bezogen werden und sind noch am gleichen Tage zu begleichen. Ohne Bewirtschaftungsdienst sind die Mitglieder gehalten, sich selbst unter Beachtung nachfolgender Auflagen zu versorgen.

Jedes Mitglied darf Getränke und Nahrungsmittel aus den offen zugänglichen Kühlschränken entnehmen. Die Entnahme ist auf dem ausliegenden Block zu notieren oder bar zu bezahlen und die Menge auf der Strichliste zu dokumentieren

Es gelten die gesetzlichen Vorschriften zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit. An Personen unter 16 Jahren darf kein Alkohol ausgegeben werden. Jugendliche unter 18 Jahren erhalten keinen Branntwein, branntweinhaltige Getränke oder Lebensmittel, die Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten.

Der Verzehr selbstmitgebrachter Nahrungsmittel und Getränke ist nur erlaubt, wenn sie der sportlichen Ausübung dienen. Alkoholische Getränke gleich welcher Art dienen nicht der Ausübung des Sports.

Der Bewirtschaftungsdienst ist für die Ordnung und Sauberkeit des gesamten Küchen – und Thekenbereichs, für die Müllentsorgung sowie für das zuverlässige Abschließen aller Türen und das Schließen der Fenster verantwortlich.

Unterschrieben
Der Vorstand und Ausschuss